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Windows 10: Support-Ende in Europa auf 2026 verschoben 

Entwarnung – aber keine Entspannung 

IT-Sicherheitstipps, Technologische Lösungen
Microsoft verschiebt das Support-Ende für Windows 10 in Europa auf 2026. Das klingt nach Entlastung – ist aber nur eine Atempause. Wir erklären, was das Update bedeutet, warum Du jetzt dennoch planen solltest und wie Du die zusätzliche Zeit sinnvoll nutzt. 

Was ist passiert? 

Microsoft hat angekündigt, dass dasSupport-Ende von Windows 10 in Europa auf 2026 verschobenwird. 

Das bedeutet: 

  • Sicherheitsupdates laufen weiter 
  • Laufzeit wird verlängert 
  • Geräte müssen noch nicht sofort ersetzt werden 

Für viele KMUs und soziale Organisationen fühlt sich das wie eine gute Nachricht an – und das ist es auch. Aber: Es ist kein Grund, die Hände in den Schoss zu legen. 


Warum die Verschiebung wichtig ist – aber nicht die Lösung 

Die Verlängerung gibt Dir: 

  • Zeit 
  • Luft für Planung 
  • Flexibilität beim Budget 

Aber sie löstnichtdie grundlegenden Herausforderungen: 

  • Windows 10 ist einaltes System, das nicht mehr weiterentwickelt wird. 
  • Neue Hardware, Sicherheitsfunktionen und Tools sind auf Windows 11 ausgerichtet. 
  • Moderne Sicherheitsstandards (Zero Trust, Pluton, Hardware-Basisschutz) funktionieren nur mit aktuellen Systemen. 
  • Langfristige Stabilität bekommst Du nur mit einem Upgrade. 

Kurz gesagt:Die Verlängerung ist eine Galgenfrist – kein Ersatz. 


Warum Du trotzdem auf Windows 11 wechseln solltest 

  1. Sicherheit 

Windows 11 ist technisch deutlich besser abgesichert, u. a. durch: 

  • TPM 2.0 
  • bessere Virtualisierung 
  • modernere Schutzmechanismen 
  • stärkere Richtlinien für Gerätetreiber 

2. Performance & Zuverlässigkeit 

Windows 11 nutzt moderne Hardware effizienter – gerade für mobile Arbeitsplätze ein Vorteil. 

3. Zukunftsfähigkeit 

Die Software-Landschaft entwickelt sich weiter. 

Neue Apps, KI-Funktionen und Sicherheitsfeatures werden auf Windows 10 nicht mehr erscheinen. 

4. Mitarbeitende profitieren 

Moderne Systeme sind stabiler und schneller – und sie reduzieren Reibung im Arbeitsalltag. 


Was bedeutet das für KMUs und soziale Organisationen? 

Viele kleine Teams arbeiten mit älteren Geräten oder setzen ihre Ressourcen bewusst sparsam ein. Die Verschiebung auf 2026 hilft dabei, Veränderungenbesser zu planen, anstatt im Stress reagieren zu müssen. 

Aber wichtig ist: 

  • Nicht warten, bis es brennt. 
  • Jetzt Inventar erstellen. 
  • Migrationsplan aufsetzen. 
  • Beschaffung frühzeitig planen. 

Die Verlängerung bedeutet nicht:„Mach später.“ 

Sie bedeutet:„Mach es geordnet.“ 


Empfehlung: Das solltest Du jetzt tun 

  1. Geräteinventar erstellen 

Welche Geräte laufen noch auf Windows 10? 

Welche sind upgraderfähig? 

Welche müssen ersetzt werden? 

2. Zeitplan festlegen 

– 2024/25: Pilotgruppe auf Windows 11 

– Ab 2025: schrittweise Migration 

– Spätestens 2026: Abschluss der Umstellung 

3. Team vorbereiten 

Mitarbeitende frühzeitig informieren, schulen und begleiten. 

4. Budget verteilen 

Nicht alles auf einen Schlag kaufen, sondern strategisch planen. 

5. Daten sichern 

Vor jeder Migration gilt: Backup prüfen, OneDrive synchronisieren, lokale Ablagen konsolidieren. 


Fazit 

Ja – die Verlängerung ist eine Entwarnung. 

Nein – sie ersetzt nicht den Wechsel. 

Windows 10 bleibt ein auslaufendes System. 

Nutze die zusätzliche Zeit, umruhig, geordnet und sinnvollzu planen – statt später unter Druck reagieren zu müssen. 



Wir unterstützen Dich gerne dabei:
 

Bei der Planung, der Migration, der Schulung und der Umsetzung. 

Für ein System, das trägt. Für ein Team, das funktioniert. 

Portrait von David Moser - Geschäftsführer und Inhaber von PLUS UND PLUS AG

David Moser

Geschäftsführer und Inhaber