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AI Overload: Wie KMUs & soziale Organisationen durch den KI-Dschungel navigieren können

AI-Overload

Klarheit statt Chaos. Orientierung statt Überforderung.


Warum dieses Thema gerade jetzt wichtig ist

Die Entwicklung rund um KI überschlägt sich. Neue Funktionen. Neue Tools. Neue Risiken. Neue Versprechen.

Viele Teams erleben im Alltag gerade das gleiche Gefühl:

  • „Wir sollten da wohl etwas machen… aber was genau? Und wie viel?“
  • „Brauchen wir Copilot? Müssen wir Prozesse anpassen? Wie schützt man vertrauliche Daten?”
  • „Wo sollen wir anfangen; und was dürfen wir ignorieren?“

Dieses Gefühl hat einen Namen: AI Overload.
Und es ist vor allem für KMUs und soziale Organisationen völlig normal.

Die gute Nachricht:
Du musst nicht alles gleichzeitig verstehen oder einführen. Es reicht, das Richtige zu tun, im richtigen Moment.

AI-Overload – ChatGPT auf MacBook

Was AI Overload auslöst

1. Zu viele Tools, zu wenig Orientierung

Jede Woche erscheint ein neues KI-Produkt.
Gefühlt braucht man bald für alles eine „AI-App“.

2. Unklare Risiken

Was passiert mit sensiblen Daten?
Wie viel darf man Teams zutrauen?
Und was bedeutet Verantwortung in sozialen Organisationen?

3. Überforderung im Arbeitsalltag

Mitarbeitende haben Angst, etwas falsch zu machen, oder „nicht mitzuhalten“.

4. Falsche Erwartungen

Viele glauben, KI müsse sofort 10× schneller machen oder Arbeit komplett übernehmen.
Das stimmt nicht. Nicht heute. Nicht in KMUs.


Der PLUS-UND-PLUS-Ansatz: Klein beginnen. Gross wirken.

Wir beobachten bei Kundinnen und Kunden, dass KI nicht dort wirkt, wo man sie mit Druck einführt. Sondern dort, wo man sich folgende Fragen stellt:

1. Was ist unser wirklicher Bedarf?

Nicht: „Welche KI sollen wir nehmen?“
Sondern:

  • „Wo verlieren wir Zeit?“
  • „Wo entstehen Fehler?“
  • „Wo fehlt Klarheit oder Struktur?“

2. Wo entlastet KI ganz konkret?

Beispiele, die wir bereits in Teams umgesetzt haben:

  • schnelle Formulierungen für E-Mails
  • Zusammenfassungen von Sitzungen
  • einfache Datenanalysen
  • Recherche & Fachbegriffe verständlich erklären
  • Unterstützung für Lernende & neue Mitarbeitende
  • Hilfen bei Dokumentationen, Berichten, Ausschreibungen

3. Welche Verantwortung tragen wir dabei?

KI ist kein Spielzeug.
Gerade für soziale Organisationen gelten:

  • Datenschutz
  • Schutz sensibler Personen- und Falldaten
  • klare Rollen
  • Grenzen
  • Transparenz

Der beste Kompass lautet:
KI soll unterstützen, nicht ersetzen.


Wie Ihr den Einstieg schafft (ohne Überforderung)

Schritt 1: Einen kleinen Bereich wählen

Ein Team. Ein Projekt. Eine wiederkehrende Aufgabe.
Nicht alles auf einmal.

Schritt 2: Klären, was erlaubt ist

Welche Daten dürfen eingegeben werden?
Welche Tools sind freigegeben?
Wie gehen wir mit Fehlern um?

Schritt 3: 5-Minuten-Regel einführen

Jede Person darf KI max. 5 Minuten für einen Task nutzen und dann entscheiden:
Hilft es? Oder macht es mehr Arbeit?

So vermeidet Ihr „KI-Herumprobiererei“ und bleibt fokussiert.

Schritt 4: Reflexion einbauen

Was hat funktioniert?
Was nicht?
Was braucht unser Team?

Schritt 5: Verantwortung klären

KI darf unterstützen.
Aber Entscheidungen trifft immer noch der Mensch.
Gerade in sensiblen sozialen Kontexten.


Risiken verstehen, ohne Angst

AI Overload wird gefährlich, wenn Teams aus Unsicherheit „heimlich KI nutzen“.
Das führt zu Schatten-IT und Datenschutzproblemen.

Besser ist:

  • klare interne Regeln
  • verständliche Beispiele
  • transparente Kommunikation
  • einfache Freigaben
  • Tools, die wirklich gebraucht werden (nicht einfach „weil alle darüber reden“)

Mit der richtigen Haltung:
Sicher. Verantwortungsbewusst. Menschlich.


Warum soziale IT hier den Unterschied macht

KI ist keine technische Frage.
Es ist eine Frage von:

  • Kultur
  • Vertrauen
  • Teamdynamik
  • Bildung
  • Transparenz
  • Verantwortung gegenüber Menschen

Soziale IT sorgt dafür, dass KI nicht Druck erzeugt, sondern Entlastung bringt.
Damit Teams wachsen können und nicht verbrennen.


Fazit: Weniger ist mehr. Und Wirkung entsteht Schritt für Schritt.

Du musst mite Deinem Team keinen KI-Sprung machen.

Du musst nur den nächsten sinnvollen Schritt finden.

KI kann helfen.

Aber nur, wenn sie:

  • verständlich eingeführt wird
  • sinnvoll eingesetzt wird
  • zur Kultur passt
  • und Menschen stärkt

Wenn Ihr Orientierung sucht:
Wir unterstützen Euch gern. Ruhig, verständlich, ohne Hype.

Portrait von David Moser - Geschäftsführer und Inhaber von PLUS UND PLUS AG

David Moser

Geschäftsführer und Inhaber